wahllupe.de · Die Wahl in ZahlenLandtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026
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Die Wahl in Zahlen, auf Basis des WohnlupenScores von Wohnlupe
Landtagswahl · Mecklenburg-Vorpommern · 2026

Mecklenburg-Vorpommern wählt

Am 20. September 2026 wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Wohnlupe zeigt die wahlentscheidenden Zahlen je Kreis, das amtliche Ergebnis von 2021, aktuelle Umfragen und die Positionen der Parteien.

Tage
bis zur Wahl
Wahltag · Sonntag, 20. September 20268 wahlberechtigte Kreise
01

Der Steckbrief zur Wahl

Umfrage · Veränderung zu 2021

Gewählt wird Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.

Aktuelle Umfrage und Veränderung zur Wahl 2021

35
28
11
10
6
4
3
3
AfD▲ 18,3
SPD▼ 11,6
Linke▲ 1,1
CDU▼ 3,3
BSWneu
Grüne▼ 2,3
Sonstigeneu
FDP▼ 2,8

Gestrichelte Linie: 5-%-Hürde. Sonntagsfrage, INSA, Stand Montag, 22. Juni 2026. Quelle: DAWUM — Umfragen verschiedener Institute (ODbL). ▲/▼ = Veränderung in Prozentpunkten ggü. amtlichem Ergebnis 2021 (Landeswahlleiter MV – Ergebnisse Landtagswahl 2021); Wahlbeteiligung 2021: 70,8 %. Umfragen sind Momentaufnahmen mit statistischer Unsicherheit, keine Prognose.

02

Das Wahlgebiet auf einen Blick

WohnlupenScore je Kreis
im Land: wenigermehr

Blasengröße & Farbe = WohnlupenScore, gestreckt auf den Landesvergleich. Zahl = absoluter Score (0–100, bundesweiter Vergleich). Klick auf eine Region öffnet den Steckbrief. Daten & Analyse: wohnlupe.de

03

Die wahlentscheidenden Zahlen

Land-Schnitt · bester & schwächster Kreis

Diese Themen prägen den Wahlkampf. Hier mit dem Durchschnitt aller wahlberechtigten Kreise, verortet zwischen schwächstem und bestem Kreis, und daneben, was die Parteien dazu in ihren Programmen versprechen.

Arbeit & Wirtschaft
Jobs, Löhne, Wertschöpfung
Arbeitslosenquote7,8 %

Arbeitslosenquote. Weniger ist besser.

Medianeinkommen (Vollzeit)3.117 €/Monat

Mittleres Bruttoeinkommen vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer. Mehr ist besser.

BIP je Erwerbstätigem78.000 €

Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person (in 1.000 €). Mehr ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDWill Unternehmen durch Bürokratieabbau und eine leistungsfreundliche Steuerpolitik entlasten und lohnpolitische Kriterien aus dem Vergaberecht streichen, damit der Mittelstand wieder bei öffentlichen Aufträgen zum Zug kommt.
SPDWill mit einem "MV-Investitionsplan 2035" rund 2 Milliarden Euro zusätzlich in Infrastruktur investieren, eine Landesförderbank gründen und über ein Tariftreue- und Vergabegesetz öffentliche Aufträge an die Zahlung von Tariflöhnen binden.
DIE LINKEWill einen armutsfesten Mindestlohn auf Bundesebene durchsetzen, die Wirtschaftsförderung an soziale Kriterien koppeln und Förderung bei Dumpinglöhnen ausschließen.
CDUWill mit dem "MV-Energie"-Modell eine pauschale Entlastung von 30 Euro pro Einwohner und Jahr zum Ausgleich hoher Stromkosten einführen und das produzierende Gewerbe durch gezielte Förderinstrumente stärken.
BSWWill eine aktive Wirtschaftspolitik mit Fokus auf den Mittelstand und fordert niedrige, verlässliche Energiepreise, einen spürbaren Abbau bürokratischer Hürden sowie einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 15 Euro.
GRÜNEAnwohnerinnen und Anwohner von Wind- und Solarparks sollen über einen Erneuerbaren-Nachbarschaftsbonus von den Netzkosten befreit werden und so direkt günstigere Energie erhalten.
FREIE WÄHLERDie Wirtschaftspolitik baut auf den vier Säulen Landwirtschaft, Tourismus, Handwerk und Industrie auf, mit spürbarem Bürokratieabbau und einer Senkung der Steuerbelastung für Strom und Energie.
Demografie & Abwanderung
Wer bleibt, wer geht
Bevölkerungsentwicklung0,14 %

Wie sich die Einwohnerzahl entwickelt. Wachstum spricht für Attraktivität.

Bildungswanderung (18–25 J.)-27,45 je 1 Tsd. EW

Zeigt, ob junge Leute zwischen 18 und 25 (z. B. für Studium oder Ausbildung) eher herziehen oder wegziehen — je 1.000 Einwohner dieser Altersgruppe. Ein negativer Wert heißt: Mehr junge Menschen verlassen den Kreis, als nachkommen.

Anteil 65+27,91 %

Anteil der Menschen ab 65 Jahren – als Struktur-Indikator zählt ein niedrigerer Anteil als jünger/dynamischer.

Was die Parteien wollen
AfDWill ein Baby-Begrüßungsgeld von 3.000 Euro für Staatsbürger mit Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern einführen, das in drei Raten ausgezahlt wird, um die demografische Entwicklung zu drehen und Familien zu fördern.
SPDWill die Programme "Ländliche Gestaltungsräume" und "Neue Dorfmitte" fortführen, einen Dorfladen für den täglichen Bedarf in erreichbarer Nähe jeder Gemeinde sichern und das Deutschlandticket sowie das Rufbussystem weiterführen.
DIE LINKEWill Mindeststandards für eine soziale Infrastruktur in allen Regionen erarbeiten und Bahnstrecken wie die Mecklenburgische Südbahn reaktivieren.
CDUWill mit einer "Rufbus-Garantie" die verlässliche Anbindung jedes Dorfes absichern, das "Haltepunkt-Sterben" im Bahnverkehr stoppen und gleichwertige Lebensverhältnisse sowie die Daseinsvorsorge in Stadt und Land sichern.
BSWWill gegen Abwanderung und für gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum eine landesweite Entwicklungsstrategie für ländliche Räume sowie eine wohnortnahe Versorgungs- und Infrastruktur mit gut erreichbarem ÖPNV, einschließlich flächendeckender, einfach buchbarer Rufbus-Angebote als Ergänzung zum Linienverkehr.
GRÜNEJunge Menschen unter 27 Jahren sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket (U27-Ticket) für Bus und Bahn bekommen.
FREIE WÄHLERDer ländliche Raum soll durch Erhalt von Zentralorten auch unter 5000 Einwohnern, einen bedarfsgerechten ÖPNV mit Rufbussystemen und reaktiviertem Schienenverkehr sowie eine zielgerichtete Familienpolitik zur Steigerung der Geburtenrate gestärkt werden.
Wohnen & Mieten
Leerstand, Neubau, Bautätigkeit
Leerstandsquote5,48 %

Anteil leerstehender Wohnungen. Weniger Leerstand spricht für eine gefragte Lage.

Neubauwohnungen je 1.000 EW2,88 je 1 Tsd. EW

Fertiggestellte Neubauwohnungen je 1.000 Einwohner – ein Zeichen für Bautätigkeit und Dynamik.

Baugenehmigungen je 1.000 EW2,66 je 1 Tsd. EW

Genehmigte neue Wohnungen je 1.000 Einwohner – die Bau-Pipeline der nächsten Jahre.

Was die Parteien wollen
AfDWill Wohneigentum durch vereinfachtes Baurecht und die Abschaffung überflüssiger Bauvorschriften erschwinglicher machen und Baugenossenschaften sowie kommunale Wohnungsunternehmen für faire Mieten unterstützen.
SPDWill bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen schaffen, die Mietpreisbremse in touristischen Zentren nutzen und 1.000 neue oder sanierte Wohnheimplätze für Auszubildende und Studierende bereitstellen.
DIE LINKEWill über eine Bundesratsinitiative Wohnen als Grundrecht im Grundgesetz verankern und einen bundesweiten Mietendeckel für Orte mit angespanntem Wohnungsmarkt unterstützen.
CDUWill ein "MV-Baukindergeld" von 15.000 Euro je Kind beim Ersterwerb selbstgenutzten Wohneigentums einführen sowie die Grunderwerbsteuer senken und zinsgünstige Kredite beim Hausbau ermöglichen.
BSWWill den sozialen Wohnungsbau über verlässliche Förderprogramme bedarfsgerecht ausbauen, kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen stärken und die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen besonders in touristischen Regionen deutlich begrenzen.
GRÜNEMehrgenerationenwohnen und Nachbarschaftstreffs sollen gefördert werden.
FREIE WÄHLERSieht Bedarf bei sozialem Wohnungsbau, altersgerechten Wohnungen und Baugrundstücken und will Bauen durch einheitliche Verfahren, Entbürokratisierung und modulare Bauweise schneller und günstiger machen.
Gesundheit & Pflege
Ärzte, Pflege, Versorgung
Hausärzte je 100.000 EW67,49 je 100 Tsd. EW

Wie viele Hausärztinnen und Hausärzte es je 100.000 Einwohner gibt. Mehr ist besser.

Ärzte je 10.000 EW16,09 je 10 Tsd. EW

Wie viele Ärztinnen und Ärzte (alle Fachrichtungen) es je 10.000 Einwohner gibt. Mehr ist besser.

Pflegeheimplätze je 10.000 EW135 je 10 Tsd. EW

Verfügbare Plätze in Pflegeheimen je 10.000 Einwohner.

Was die Parteien wollen
AfDWill eine wohnortnahe, flächendeckende Krankenhausversorgung samt Notaufnahmen und Geburtshilfe absichern und ein Kliniksterben in der Fläche verhindern.
SPDWill alle Krankenhäuser im Land erhalten, Ärztinnen und Ärzte unter anderem über die Landarztquote gewinnen sowie über einen "Pakt für Pflege" die Versorgung in der Häuslichkeit stärken.
DIE LINKEWill das Netz der Krankenhausstandorte als Ankerpunkte der medizinischen Versorgung erhalten sowie Hebammenversorgung und Geburtshilfe im Land ausbauen.
CDUWill mit "MV-Gesundheit" 100 zusätzliche Medizinstudienplätze schaffen, alle Krankenhausstandorte erhalten und ein Landarztstipendium wieder auflegen, um die ärztliche Versorgung in der Fläche zu sichern.
BSWWill die wohnortnahe medizinische Versorgung sichern, Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren als Teil der Daseinsvorsorge erhalten und eine weitere Kommerzialisierung von Gesundheit und Pflege ablehnen.
GRÜNEAn den Hochschulstandorten sollen psychosoziale Beratungsangebote ausgebaut und eine landesweite Strategie zur psychischen Gesundheit aufgelegt werden.
FREIE WÄHLERSetzt zur Sicherung der Versorgung in der Fläche auf medizinische Versorgungszentren, den Ausbau von Rettungsdienst, Telenotarzt und Luftrettung sowie das Ein-Stunden-Ziel, an dem sich Klinikschließungen orientieren müssen.
Sicherheit
Kriminalität, Einbrüche & Verkehr
Straftaten je 100.000 EW7.145 je 100 Tsd. EW

Erfasste Straftaten je 100.000 Einwohner. Weniger ist besser.

Wohnungseinbrüche je 100.000 EW54,72 je 100 Tsd. EW

Wohnungseinbrüche je 100.000 Einwohner. Weniger ist besser.

Verkehrsunfälle je 100.000 EW407 je 100 Tsd. EW

Straßenverkehrsunfälle je 100.000 Einwohner. Weniger ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDWill am Ziel von 6.200 Beamten der Landespolizei festhalten, die Cybercrime-Kompetenz des Landeskriminalamts ausbauen und Strafverfahren beschleunigen.
SPDWill mit massiven Investitionen dafür sorgen, dass die Feuerwehren in Stadt und Land gut ausgestattet und einsatzbereit bleiben, und setzt auf eine versorgungssichere, widerstandsfähige Energieinfrastruktur.
DIE LINKEWill eine von der Polizei unabhängige Beschwerdestelle einrichten und Kontrollquittungen für Betroffene polizeilicher Maßnahmen einführen.
CDUWill mit "MV-Sicherheit" 50 zusätzliche Stellen bei Staatsanwaltschaften und Gerichten sowie 50 spezialisierte Stellen bei der Kriminalpolizei schaffen und für mehr Polizei in den Innenstädten und an Kriminalitätsschwerpunkten sorgen.
BSWWill mehr Personal im Streifen- und Ermittlungsdienst und den Erhalt von Polizeirevieren im ländlichen Raum, setzt dabei auf Präsenz statt Ausweitung der Videoüberwachung und will die Justiz mit zusätzlichen Richtern und Staatsanwälten für schnellere Verfahren stärken.
GRÜNEEine Zusammenarbeit mit Anbietern von Analyse-Software wie Palantir wird abgelehnt; zudem sollen Femizide einheitlich definiert und systematisch erfasst werden.
FREIE WÄHLERFordert eine ausreichende Polizeipräsenz in der Fläche, die Entlastung der Polizei von Verwaltungstätigkeiten und eine Politik der Null-Toleranz; fordert bei der Justiz massive Neuanstellungen gegen die Unterbesetzung der Gerichte.
Bildung & Familie
Schule, Abschlüsse, Betreuung
Schulabgänger ohne Abschluss10,25 %

Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss. Weniger ist besser.

Betreuungsquote U367,39 %

Anteil der unter Dreijährigen mit Betreuungsplatz. Mehr heißt: bessere Chancen auf einen Platz.

Schulabgänger mit Hochschulreife31,88 %

Anteil der Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife. Mehr ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDWill das mehrgliedrige Schulsystem samt Förderschulen erhalten, die rund 400 ins Ministerium und in die Schulämter abgeordneten Lehrerstellen zurück in die Schulen holen und Vorschaltklassen für Kinder ohne ausreichende Sprachkenntnisse einrichten.
SPDWill die Kita in Krippe, Kindergarten, Hort und Tagespflege beitragsfrei halten und gemeinsam mit Bund und Kommunen über eine Milliarde Euro in moderne Schulen und Berufsschulen investieren.
DIE LINKEWill ein 300-Millionen-Euro-Bildungspaket für mehr Personal und individuelle Förderung auf den Weg bringen und die Beitragsfreiheit in der Kita erhalten.
CDUWill mit "MV-Bildung" eine verpflichtende Sprachstandsfeststellung für alle Kinder zwischen dem vierten und fünften Lebensjahr einführen ("Erst deutsche Sprache, dann erste Klasse") und den Unterrichtsausfall an Schulen beenden.
BSWWill die beitragsfreie Kita bei höherer Kostenbeteiligung des Landes sichern, kleinere Klassen mit höchstens 24 Schülern einführen und Smartphones sowie Tablets bis zur 4. Klasse aus dem Unterricht verbannen.
GRÜNEAuszubildende sollen einen Azubi-Start-Bonus von 1.500 Euro als zinsloses Darlehen erhalten, das bei mindestens einem Jahr Fachkraft-Tätigkeit in MV nicht zurückgezahlt werden muss.
FREIE WÄHLERWill den Betreuungsschlüssel in Kitas verbessern, die Lehrerzahl deutlich erhöhen, Klassenstärken verringern und setzt auf Schulzentren bei gleichzeitigem Erhalt wohnortnaher Grundschulen.
Digitales
Schnelles Netz auf dem Land
Breitband ≥ 1000 Mbit/s43,68 %

Anteil der Haushalte mit Gigabit-Anschluss. Mehr ist besser.

Breitband ≥ 100 Mbit/s86,45 %

Anteil der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s. Mehr ist besser.

Breitband ≥ 50 Mbit/s81,19 %

Anteil der Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s. Mehr ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDWill den Glasfaser- und Mobilfunkausbau beschleunigen, Genehmigungsverfahren vereinfachen, ländliche Räume priorisieren und Behördengänge online bringen.
SPDWill den Glasfaserausbau bis "an jede Milchkanne" vorantreiben und digitale Bauanträge schnellstmöglich landesweit ausrollen, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.
DIE LINKEWill die digitale Infrastruktur als Investitionsschwerpunkt im ländlichen Raum ausbauen und einen Hochschul-Digitalpakt mit nachhaltiger Finanzierung etablieren.
CDUWill mit "MV-Digital" die Digitalisierung von Unternehmen mit mindestens 20 Millionen Euro pro Jahr fördern, alle Antragsverfahren bei Landesbehörden digitalisieren und den Ausbau der Glasfasernetze sowie das Schließen von Funklöchern vorantreiben.
BSWWill Glasfaser und 5G flächendeckend ausbauen, Funklöcher konsequent schließen und die Verwaltung nach dem Once-Only-Prinzip digitalisieren, dabei aber analoge Zugänge erhalten.
GRÜNEMit einem "Einfach-Amt" soll die öffentliche Verwaltung barrierefrei und verständlich werden, mit Fokus auf Open Source, offene Standards und digitale Souveränität.
FREIE WÄHLERDie Verwaltung soll durch zentrale Portale auf Basis der steuerlichen ID, durch Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Robotik modernisiert werden, und schnelles Internet sowie National Roaming sollen im ländlichen Raum ausgebaut werden.
Migration & Zuwanderung
Nur zur Einordnung — keine Wertung
Außenwanderungssaldo192 je 1 Tsd. EW

Zeigt, ob mehr Menschen aus dem Ausland zuziehen oder ins Ausland wegziehen — je 1.000 Einwohner. Ein positiver Wert heißt: Es kommen mehr Menschen aus anderen Ländern her, als von hier ins Ausland gehen.

Ausländeranteil6,61 %

Anteil der Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Rein informativ – Nationalität wird bewusst nicht als gut oder schlecht gewertet und fließt nicht in den Score ein (auf der Karte nur zum Erkunden einfärbbar).

Nur zur Einordnung — diese Werte werden bewusst nicht als gut oder schlecht gewertet.

Was die Parteien wollen
AfDWill eine landeseigene Grenz- und Rückführungspolizei sowie Abschiebungshaft schaffen, einen landesweiten Aufnahmestopp als Ultima Ratio ermöglichen und die Remigration syrischer Flüchtlinge auf den Weg bringen.
SPDWill über eine "Fachkräfteservicezentrale" Anerkennung, Anwerbung und Zuzug ausländischer Fachkräfte aus einer Hand bündeln und die Integration unterstützen.
DIE LINKEWill die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten priorisieren und einen sanktionsfreien Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen.
CDUWill Migration konsequenter steuern, indem Rückführungen bei fehlendem Bleiberecht umgesetzt werden, und Integration dort stärker fördern, wo Menschen anerkannt dauerhaft bleiben.
BSWBekennt sich zum Grundrecht auf Asyl, will Zuwanderung zugleich begrenzen und steuern, unterstützt Asylverfahren an den EU-Außengrenzen oder in sicheren Drittstaaten und will Ausreisepflichten konsequent durchsetzen.
GRÜNEKeine konkrete Aussage in den geprüften Quellen zum Wahlprogramm 2026.
FREIE WÄHLERKeine konkrete Aussage im Wahlprogramm 2026.
Demokratie & Beteiligung
Wahlbeteiligung, Volksentscheide, Mitbestimmung
Wahlbeteiligung79,53 %

Wahlbeteiligung als Zeichen für gesellschaftliches Engagement und Zusammenhalt. Mehr ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDWill die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild durch verbindliche Volksentscheide und ein gesenktes Quorum von 5 Prozent für Volksbegehren stärken.
SPDWill die Bürgerbeteiligung ausbauen: Kinder- und Jugendräte sollen gestärkt, Bürgerräte gefördert und eine qualifizierte Volksbefragung eingeführt werden. In Mecklenburg-Vorpommern gilt bei der Landtagswahl 2026 erstmals das von der SPD-geführten Regierung abgesenkte Wahlalter 16.
DIE LINKEWill die Voraussetzungen für Volksbegehren und Volksentscheide absenken und Juniorwahlen an allen Schulen einführen.
CDUWill das kommunale Ehrenamt und die lokale Demokratie schützen und fördern und die Kommunen stärker in politische Entscheidungen einbeziehen; eine konkrete Aussage zu Wahlrecht oder Wahlalter enthält das Wahlprogramm 2026 nicht.
BSWWill Bürgerbeteiligung über Bürgerräte und Bürgerabstimmungen ausbauen, die Hürden für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide absenken und das Kommunalwahlrecht überprüfen und weiterentwickeln.
GRÜNEFür Bürgerräte auf Landes- und Kommunalebene soll eine Rechtsgrundlage geschaffen und Bürger- und Volksbegehren sollen vereinfacht werden.
FREIE WÄHLERFordert die nachweispflichtige und frühzeitige Einbeziehung der Bürger in Entscheidungen, die Direktwahl des Ministerpräsidenten, die Zulassung von Wählergemeinschaften zu Landtagswahlen, eine Absenkung der Sperrklausel auf 3 Prozent und niedrigere Hürden für Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide.

Strukturdaten je Kreis: wohnlupe.de (Deutschlandatlas/BBSR, INKAR, DWD). Parteipositionen: zusammengefasst aus den offiziellen Wahlprogrammen, sortiert nach aktueller Prognose — ohne Gewähr (siehe Abschnitt „Wer tritt an").

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Wer tritt an?

Sortiert nach aktueller Prognose
35,0 %Prognose2021: 16,7 %
LH
Leif-Erik Holm
Alternative für Deutschland (AfD), Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die AfD Mecklenburg-Vorpommern will mit ihrem Regierungsprogramm "Bereit für die blaue Wende" Wirtschaft und Mittelstand durch weniger Bürokratie und eine leistungsfreundliche Steuerpolitik entlasten und setzt in der Energiepolitik auf eine Wiedereröffnung von Nord Stream und einen Wiedereinstieg in die Kernenergie. In der Migrationspolitik fordert sie eine eigene Grenz- und Rückführungspolizei, landeseigene Abschiebungshaft, einen möglichen Aufnahmestopp als Ultima Ratio und die Remigration syrischer Flüchtlinge. Außerdem will sie Familien mit einem Baby-Begrüßungsgeld von 3.000 Euro stärken, die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild ausbauen sowie den NDR-Staatsvertrag kündigen und den Rundfunkbeitrag abschaffen.

Wahlprogramm lesen ↗Regierungsprogramm zur Landtagswahl 2026 "Bereit für die blaue Wende" (Fassung Juni 2026)
28,0 %Prognose2021: 39,6 %
MS
Manuela Schwesig
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die SPD Mecklenburg-Vorpommern will unter dem Motto Aufschwung, Zusammenhalt und Respekt die Wirtschaft mit dem MV-Investitionsplan 2035, einer Landesförderbank und Tariftreue stärken. Sie setzt auf beitragsfreie Kitas, über eine Milliarde Euro für Schulen und den Erhalt aller Krankenhäuser sowie auf bezahlbaren Wohnraum und gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land. Daseinsvorsorge in der Fläche, Glasfaserausbau und gesellschaftlicher Zusammenhalt bilden weitere Schwerpunkte.

Wahlprogramm lesen ↗Regierungsprogramm 2026–2031, beschlossen auf dem Landesparteitag in Wismar am 13. Juni 2026
11,0 %Prognose2021: 9,9 %
SO
Simone Oldenburg
DIE LINKE Mecklenburg-Vorpommern
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

DIE LINKE Mecklenburg-Vorpommern stellt soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt und fordert unter anderem ein 300-Millionen-Euro-Bildungspaket, bezahlbares Wohnen als Grundrecht und den Erhalt der wohnortnahen Gesundheitsversorgung. Die Partei will öffentliche Daseinsvorsorge, ÖPNV und Pflege stärken sowie die Wirtschaftsförderung an soziale Kriterien binden. Sie setzt zudem einen Schwerpunkt auf Antifaschismus und den Schutz demokratischer Institutionen, etwa mit der Forderung nach einem AfD-Verbotsverfahren.

Wahlprogramm lesen ↗Wahlprogramm "Sozial. Gerecht. Antifaschistisch.", beschlossen auf dem Landesparteitag am 30. Mai 2026 in Schwerin
10,0 %Prognose2021: 13,3 %
DP
Daniel Peters
Christlich Demokratische Union Deutschlands, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die CDU Mecklenburg-Vorpommern will mit einem Paket aus "MV"-Maßnahmen vor allem Energiekosten senken, Wohneigentum für Familien fördern und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ankurbeln. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf innerer Sicherheit mit mehr Stellen bei Polizei und Justiz sowie auf einer konsequenteren Steuerung der Migration. In Gesundheit, Bildung und im ländlichen Raum setzt die Partei auf den Erhalt aller Krankenhausstandorte, verpflichtende Sprachförderung vor der Einschulung und eine flächendeckende Mobilität über eine Rufbus-Garantie.

Wahlprogramm lesen ↗Wahlprogramm 2026, beschlossen am 5. Juni 2026 auf dem Landesparteitag in Linstow
6,0 %Prognose2021: neu
PS
Peter Schabbel
Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (Landesverband Mecklenburg-Vorpommern)
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Das BSW Mecklenburg-Vorpommern stellt soziale Gerechtigkeit, bezahlbare Energie und eine starke öffentliche Daseinsvorsorge in den Mittelpunkt und will Wirtschaft, Mittelstand und gute Arbeit im Land stärken. Die Partei will Kommunen finanziell handlungsfähig machen, die wohnortnahe Versorgung mit Gesundheit, Bildung, Wohnen und ÖPNV gerade im ländlichen Raum sichern und mehr direkte Bürgerbeteiligung ermöglichen. In der Migrationspolitik bekennt sie sich zum Asylrecht, will Zuwanderung aber begrenzen und steuern, und sie verlangt eine ehrliche Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen.

Wahlprogramm lesen ↗Landeswahlprogramm 2026, beschlossen auf dem III. Landesparteitag am 14. März 2026
4,0 %Prognose2021: 6,3 %
CM
Claudia Müller
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die Grünen MV stellen Klimaschutz und eine bezahlbare Energiewende ins Zentrum und wollen, dass Anwohnerinnen und Anwohner von Wind- und Solarparks über einen Nachbarschaftsbonus direkt günstigere Energie bekommen. Sie setzen auf faire Chancen für junge Menschen, etwa mit einem kostenlosen U27-Ticket und einem Azubi-Start-Bonus von 1.500 Euro. Außerdem wollen sie Demokratie und Beteiligung stärken, unter anderem durch eine Rechtsgrundlage für Bürgerräte und einfachere Bürger- und Volksbegehren.

Wahlprogramm lesen ↗Wahlprogramm "Klare Kante Zukunft – Für Mensch und Natur in MV" (17 Kapitel), beschlossen am 6. Juni 2026 auf dem Landesparteitag in Stralsund
offenPrognose2021: neu
FW
FREIE WÄHLER Mecklenburg-Vorpommern
Landesliste · ohne Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die FREIEN WÄHLER Mecklenburg-Vorpommern wollen mehr direkte Bürgerbeteiligung und stellen den Bürgerwillen über Parteiinteressen, etwa durch eine Direktwahl des Ministerpräsidenten und niedrigere Hürden für Volksentscheide. Im Zentrum steht die Stärkung des ländlichen Raums mit besserer Versorgung, ÖPNV in der Fläche und medizinischen Versorgungszentren. Außerdem fordern sie eine finanzielle Entlastung der Kommunen und Maßnahmen gegen die Folgen des demografischen Wandels.

Wahlprogramm lesen ↗Beschlossen am 25.05.2026

Reihenfolge nach aktueller Wahlprognose (Stand 2026-06-22); Ergebnis 2021 klein als Vergleich. Umfragen: DAWUM (ODbL). Spitzenkandidat:innen & die Programm-Zusammenfassungen sind redaktionell in einfacher Sprache aufbereitet (max. 3 Sätze) — ohne Gewähr, bitte gegen die offiziellen Programme prüfen. Parteien ohne veröffentlichtes Wahlprogramm werden hier nicht gezeigt. Daten & Analyse: wohnlupe.de

05

Wie & wo wählen

Termin · Briefwahl · Service
Der WahltagSonntag, 20. September 2026

Wer nicht ins Wahllokal kommt, kann vorab per Briefwahl abstimmen.

06

Interaktiv erkunden

Klicke einen Kreis an
Wahllupe — die Wahl in Zahlen

Wie lebenswert ist dein Kreis?

Die Wahllupe entsteht aus dem WohnlupenScore— Wohn- & Lebensqualität für jeden Kreis in Deutschland, aus amtlichen Daten. Vergleiche Mecklenburg-Vorpommern und ganz Deutschland.

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